Krebs
Krebs, Krebsgeschwulst, syn. Malignom bezeichnet in der Medizin einen malignen (bösartigen) Tumor – eine bösartige Gewebeneubildung (Neoplasie). Im engeren Sinn sind die malignen epithelialen Tumoren (Karzinome) und die malignen mesenchymalen Tumoren (Sarkome) gemeint. Umgangssprachlich werden auch die bösartigen Hämoblastosen als Krebs, wie beispielsweise Leukämie als „Blutkrebs“, bezeichnet.
Bei dem Auftreten erster Krebs Symptome, welche auf Brustkrebs, Prostata Krebs oder andere Arten von Tumoren hinweisen können, sollten Sie anfangen natürliche Heilmittel einzunehmen. Warten Sie nicht auf die Diagnose Krebs von Ihrem Hausarzt.
CURIMUN-Nahrungsergänzungsmittel unterstützen Ihre Krebs-Therapie. Naturmedizin hat keinerlei Nebenwirkungen! Fragen Sie uns nach alternativen Behandlungsmethoden mit natürlichen Heilmitteln.
Alle sonstigen Tumoren, zu denen auch benigne (gutartige) Neoplasien zählen, sind kein „gutartiger Krebs“ oder Krebs irgendeiner Form. Diese sind Gewebsvermehrungen oder Raumforderungen im Körper, die keine Metastasen bilden. Das betrifft sowohl die Schwellung bei einer Entzündung als auch gutartige Neoplasien (Neubildungen von Körpergewebe durch Fehlregulationen des Zellwachstums).
Gutartige Tumoren wie Muttermale und Fettgeschwülste (Lipome) werden in der Fachsprache nicht als Krebs bezeichnet, aber sie können trotzdem gefährlich werden, da sie entarten können oder lebenswichtige Organe in deren Funktion beeinträchtigen (etwa der Kleinhirn-Brückenwinkeltumor). Krebs ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verwandter Krankheiten, bei denen Körperzellen unkontrolliert wachsen, sich teilen und gesundes Gewebe verdrängen und zerstören können. Krebs hat unterschiedliche Auslöser, die letztlich alle zu einer Störung des genetisch geregelten Gleichgewichts zwischen Zellzyklus (Wachstum und Teilung) und Zelltod (Apoptose) führen.
Die sich dem Krebs widmende medizinische Fachdisziplin ist die Onkologie.
Vorkommen und Verlauf
Prinzipiell kann jedes Organ des menschlichen Körpers von Krebs befallen werden, es gibt jedoch erhebliche Häufigkeitsunterschiede nach Alter, Geschlecht, kollektiver Zugehörigkeit, geographischer Region, Ernährungsgewohnheiten usw. In Deutschland treten Krebserkrankungen gehäuft in Organen wie Brustdrüse (Frauen), Prostata (Männer), Lunge und Dickdarm auf.
Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Dennoch ist nicht jeder Krebsverlauf tödlich, falls rechtzeitig eine Therapie begonnen wird oder der Krebs erst in hohem Lebensalter auftritt und dann langsam wächst. Die derzeitige Heilungsrate bei allen Krebserkrankungen beträgt durchschnittlich 30 bis 40 Prozent. Als geheilt wird in der Onkologie ein Patient bezeichnet, der mindestens fünf Jahre lang ohne Rückfall (Rezidiv) überlebt. Diese Definition von geheilt ist problematisch, weil viele der Rückfälle erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Es fließen mithin viele Patienten in die Krebs-Erfolgsstatistik ein, die später an Krebs sterben.
Die Krebserkrankung äußert sich in verschiedenen Ausprägungen und Krankheitsbildern, aus diesem Grunde können keine generellen Aussagen bezüglich Lebenserwartung und Heilungschancen getroffen werden. Es sind gegenwärtig etwa 100 verschiedene Krebserkrankungen bekannt, die sich in Überlebenschance, Behandlungsmöglichkeiten und der Bildung von Metastasen teilweise stark unterscheiden.
Die Häufigkeit der meisten Krebserkrankungen nimmt mit dem Alter deutlich zu, so dass man Krebs auch als eine Alterserkrankung des Zellwachstums ansehen kann. Daneben sind das Rauchen, andere karzinogene Noxen, familiäre Disposition (Veranlagung) und Virusinfektionen die Hauptursachen für Krebserkrankungen. Der Nobelpreisträger zur Hausen führt gut 20 Prozent aller Krebserkrankungen auf Infektionen zurück (HPV, Hepatitis B und C, Helicobacter pylori, EBV, HHV-8, HTLV-1, bestimmte Parasiten (Blasenkrebs im Nildelta), Merkelzell-Polyoma-Virus).
Durch Krebsvorbeugung und Früherkennung kann das Krebsrisiko unter bestimmten Umständen (abhängig vom Diagnosezeitpunkt, der Krebsart und einem dafür optimalen Alter des Patienten) deutlich verringert werden.
Krebs ist keinesfalls eine Erkrankung der Neuzeit. Es ist eine evolutionsgeschichtlich gesehen sehr alte Erkrankung, die auch Pflanzen und Tiere betreffen kann. Die ältesten Krebsbefunde liefern Saurierknochen. Auch unsere Vorfahren, wie beispielsweise der Australopithecus (4,2 bis 2 Millionen Jahre vor Christus), hatten Krebs. Krebserkrankungen haben die Menschheit während der gesamten Evolution begleitet. Im Papyrus Ebers aus der Zeit 1550 vor Christus werden Krebserkrankungen erwähnt.
Folgen des Tumorwachstums
Die Folgen bösartigen Tumorwachstums für den Organismus sind sehr vielfältig und bei jedem Patienten individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Tumorwachstum kann einerseits unmittelbar zu lokalen Wirkungen im Nachbargewebe führen. Andererseits können Tumoren auch systemische (den gesamten Organismus betreffende) Wirkungen verursachen. Entscheidend für den Krankheitsverlauf ist häufig die Ausbildung von Tochtergeschwülsten, die ihrerseits in den betroffenen Organen zu einer Reihe von Funktionsstörungen führen können.
Lokale Wirkungen
Wenn Tumoren wachsen, können sie das gesunde Nachbargewebe verdrängen, ohne es zu zerstören, oder aber zerstörend in das Nachbargewebe einwachsen (invasiv-destruierendes Wachstum). Beide Formen des Wachstums können zu lokalen Komplikationen führen. So kann beispielsweise durch expansives Wachstum ein blutführendes Gefäß komprimiert werden. Die in der Folge auftretende Durchblutungsstörung des abhängigen Gewebes kann dazu führen, dass dieses Gewebe abstirbt (Nekrose). Infiltrierend-destruierendes Wachstum kann beispielsweise in Hohlorganen wie dem Darm durch Zerstörung des Gewebes zu Durchbrüchen (Perforationen) und Fistelungen führen. Tumorfisteln führen häufig durch Infektionen zu weiteren Komplikationen.
Systemische Wirkungen
Tumoren können auf unterschiedliche Weise den gesamten Organismus beeinflussen. Vom Primärtumor ausgehende Tochtergeschwulste können sich in anderen Organen ansiedeln und hier durch lokales Wachstum Gewebe zerstören und zu Funktionsstörungen führen. Bei vielen Patienten kommt es im Laufe der Krebserkrankung zu einem allgemeinen Kräfteverfall und Gewichtsverlust (Tumorkachexie, Auszehrung). Zu den systemischen Wirkungen von Tumoren werden auch sogenannte paraneoplastische Syndrome gerechnet. Hierbei kommt es zu charakteristischen Symptomen in verschiedenen Organsystemen, die letztlich durch den Tumor verursacht werden. Beispielsweise kann ein Lungenkrebs zu einer Störung der hormonellen Regulation des Wasserhaushalts führen (Schwartz-Bartter-Syndrom).
Die meisten Patienten sterben nicht am Primärtumor, sondern an dessen Metastasen. Die unkontrollierte Vermehrung vor allem der Metastasen schädigt lebenswichtige Organe, bis diese ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Häufige unmittelbare Todesursachen sind Gefäßverschlüsse (Thrombembolien) oder vom Organismus nicht mehr beherrschbare Infektionen (Sepsis, Blutvergiftung).
Behandlungsmöglichkeiten
- • Resektion: operative Entfernung des Tumors und benachbarter Lymphknoten.
- • Strahlentherapie
- – mit radioaktiven Stoffen - durch radioaktives Iod (Schilddrüse nimmt aktiv Iod auf)
- – mit Röntgenstrahlen
- – mit Elektronen oder Neutronen
- – mit Protonentherapie oder Ionenbestrahlung (Bestrahlung mit Protonen oder Ionen, die den Tumor umgebendes Gewebe schont)
- – mit Mikrowellen (Aufheizung des betroffenen Gewebes)
- • Medikamentenbehandlung
- – mit Zytostatika („Chemotherapie“); die Krebszellen werden an der Vermehrung gehindert bzw. gestoppt
- – Hormontherapie, z. B. Testosteronentzug beim Prostatakarzinom
- – Hemmung des Blutgefäßwachstums (Krebsgewebe lockt Blutgefäße an, in Richtung des Krebsgewebes zu wachsen, um es zu versorgen.)
- – Krebsimmuntherapie (mehrere Verfahren auf der Basis des Immunsystems. Beispielsweise monoklonale Antikörper, Radioimmuntherapie, Immuntoxine, Bacillus Calmette-Guérin oder Zytokine)
- • Palliativmedizinische Behandlung zur Förderung der Lebensqualität
- – Gabe von Schmerzmitteln
- – Besserung des Allgemeinbefindens durch Schmerzbehandlung
- – Ausreichende Ernährung
- – Hemmung des Knochenabbaues
- – Steigerung der Blutbildung im Knochenmark
- – Symptomatische Behandlungen wie Aufdehnung von Stenosen durch Bougierung oder Einlage von Stents
- – Physiotherapie (speziell Atemtherapie bei Lungenkrebs)
- • Alternative Behandlungsmethoden, unter anderem die Mistel-Therapie oder die Verwendung von Amygdalin. Beide sind umstritten. Tatsache ist aber, dass viele erfolgreiche Zytostatika (wie Vincristin) ursprünglich in Pflanzen gefunden wurden. Diese Zytostatika sind aber hochrein und hochkonzentriert und deshalb nicht mit „Kräutertee“ oder ähnlichem zu vergleichen.
- • Es gibt Experimente zur Krebsbehandlung mit Viren.
Eine noch relativ neue Behandlungsmethode ist die Einnahme von Curcuma. Jedoch kommen nicht alle Curcuma Sorten in Frage. Wir empfehlen Ihnen das neue Naturheilmittel CURIMUN. Lesen Sie hier weiter. Kontaktieren Sie uns, wir geben Ihnen gern nähere Auskünfte.
Die unbefriedigende Heilungsrate bei bestimmten Tumorerkrankungen und die Nebenwirkungen der etablierten Behandlungsmethoden lösen oft Ängste und Verzweiflung bei den Betroffenen und deren Angehörigen aus. Dies führt unter Umständen zur Hinwendung zu unkonventionellen Behandlungsarten, denen in vielen Fällen der Nachweis der Wirksamkeit fehlt, und deren Grundlagen meist einer naturwissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Einige von ihnen werden als „Wunderheilung“ abgelehnt, andere hingegen als ergänzende Therapieverfahren auch von der Schulmedizin akzeptiert.
Auch wenn – leider häufig – eine vollständige Heilung nicht erreicht werden kann, ist in Betracht zu ziehen, dass bei einem 75-jährigen Krebspatienten eine Lebenszeitverlängerung von 1 oder 2 Jahren schon als ein sehr gutes Resultat zu betrachten ist (ältere Krebspatienten sterben oft an etwas anderem als am Krebs), während bei einer 45-jährigen Brustkrebspatientin erst eine 10-jährige Rückfallfreiheit als „sehr gut“ bewertet wird – denn sie hat eigentlich noch eine deutlich höhere Lebenserwartung.
In den Industriestaaten überleben 75 von 100 Kindern eine Krebserkrankung, während die krebsbedingte Mortalität bei Kindern in Entwicklungsländern bei zwei Dritteln liegt (The Lancet).
Krebsvorbeugung
Es sind nicht alle Faktoren bekannt, die die Krebsentstehung fördern oder hemmen.
Um das Risiko einer Krebserkrankung zu vermindern, sollte ein Aussetzen des Körpers gegenüber kanzerogenen Stoffen vermieden werden.
Bedeutende krebsfördernde Faktoren sind:
- • Rauchen und Passivrauchen
- • Einatmen anderer Feinstäube (darunter Asbest, Ruß, Autoabgase)
- • Strahlung (ionisierende Strahlung bzw. radioaktive Stoffe, zum Beispiel UV-Strahlung, Röntgenstrahlung)
Es ist zwar nicht bewiesen, dass man z. B. durch eine „allgemeine gesunde Lebensweise“ das Risiko an Krebs zu erkranken, verringern kann, aber diese kann auch bei anderen Erkrankungen (etwa Herzinfarkt) vorbeugend wirken.
Eine Früherkennung kann bei vielen Krebsarten die Heilungschancen verbessern – dies gilt vor allem für ältere Menschen, da bei ihnen viele Krebserkrankungen häufiger auftreten als bei jungen.
Wie Ernährung und Krebsraten zusammenhängen könnten: Im Rahmen der EPIC-Studie wird seit 1992 über 500.000 anfangs gesunden Teilnehmern aus zehn europäischen Ländern auf den Esstisch geschaut. Außerdem werden deren Gewicht, Größe und Körper-Fettverteilung registriert und Blut abgenommen. Seit 15 Jahren werden alle neu aufgetretenen Krebsfälle und anderen chronischen Krankheiten erfasst und mit den Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil assoziiert. Im Lauf der Jahre konnten so immer mehr Erkenntnisse über die Zusammensetzung einer „gesunden“ Ernährung gewonnen werden, die einen potenziellen Schutz vor Krebs und anderen Erkrankungen bieten könnten. Im April 2007 zogen Wissenschaftler der Studienzentren am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIFE) in Potsdam-Rehbrücke Bilanz:
- • Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr schützt vor Lungenkrebs und Krebs des oberen Verdauungstraktes. Vor allem Männer mit geringerem Konsum profitieren von einer Erhöhung auf 300 g Obst und Gemüse am Tag. Ein Zusammenhang mit anderen Krebsentitäten ist nicht belegt.
- • Alkoholkonsum ist bei Frauen mit höheren Sexualhormonspiegeln verbunden. Frauen, die viel Alkohol trinken, haben ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko.
- • Eine hohe Ballaststoffaufnahme ist mit einem verminderten Darmkrebsrisiko verbunden. Wer seinen täglichen Konsum von 15 auf 35 g steigert, kann sein Risiko um 40% senken.
- • Wer viel rotes Fleisch (auch Rindfleisch) und Wurstwaren isst, hat ein erhöhtes Risiko für Magen- und Dickdarmkrebs[27]. Mit 100 g mehr rotem Fleisch pro Tag steigt das Risiko um 49%, ein Plus an 100 g Wurst lässt es wohl um 70 % ansteigen. Dies hängt auch erheblich mit der Nitrit-Belastung durch Pökeln zusammen.
- • Je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut, desto geringer das Magenkrebsrisiko. Ein hoher Vitamin-C-Spiegel wirkt vor allem bei hohem Fleisch- und Wurstkonsum vorbeugend gegen Magenkrebs. Die Ascorbinsäure ist ein Reduktionsmittel und baut aggressive Oxidantien ab.
- • Reichlich Fisch zu essen senkt das Risiko für ein Kolonkarzinom.
- • Regelmäßige Einnahme von getrockneter oder frischer Curcuma in Forum von CURIMUN. (Fragen Sie uns nach speziellen Produkten.)
Körperlich sehr aktive Menschen haben ein geringeres Darmkrebsrisiko. Bei Brustkrebs ist die Rolle der Bewegung weiterhin eher unklar.
Zur Erklärung der präventiven Wirkungen von Obst und Gemüse kommen einige Substanzen in Frage, die synergetisch im Naturverbund wirken: sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Zahlreiche Studien weisen auf das Eingreifen von sekundären Pflanzenstoffen in die Krebsentstehung hin:
- • Antioxidantien binden an Krebs verursachende freie Radikale.
- • ACarotinoide, Polyphenole, Flavonoide lagern sich an die DNA im Zellkern an, wo sonst Karzinogene binden.
- • APhenolsäuren, Glukosinolate, Sulfide hemmen die Aktivierung von Prokarzinogenen.
- • AGlukosinolate, Monoterpene, Sulfide, Polyphenole regen karzinogenentgiftende Enzyme an.
- • APhenolsäuren, Ellagsäure, Ferulasäure, Kaffeesäure binden Karzinogene, wonach diese ausgeschieden werden.
- • APhytosterine, Saponine verlangsamen die Vermehrung von Tumorzellen im Dickdarm.
Quelle: Wikipedia